Methoden und Technik

Unter refraktiver Chirurgie versteht man Operationen, die die Brechkraft des Auges verändern. Das Lasik-Verfahren zur Behandlung von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ist sowohl von der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft als auch von der amerikanischen Gesundheitsbehörde als operative Methode anerkannt.
Mit unseren Behandlungsmethoden können wir folgende Sehfehler behandeln: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Stabsichtigkeit, Alterssichtigkeit, gemischten Astigmatismus, irreguläre Hornhäute, Hornhautnarben, Aberration (Abbildungsfehler) höherer Ordnung, Dezentrierungen und Zonenerweiterung.
Mit diesen Methoden, die zum Teil auch miteinander kombiniert werden können,
 bieten wir unseren Patienten eine individuelle Behandlung auf dem neuesten Stand der Medizintechnik:

Unterschiedliche Behandlungsmethoden

  • Die SmartPulse Technologie erzeugt eine glattere Oberfläche der Hornhaut, was zu einer schnelleren Erholung der Sehkraft und zu höherer Sehleistung führt. Diese Weltneuheit wenden wir künftig bei all unseren Laser OPs an. Mehr Informationen dazu finden Sie in einem PDF.

  • Die PresbyMax Hybrid® Lasermethode, mit der erstmals altersweitsichtige Patienten behandelt werden können. In nur einer Sitzung werden die Nahsicht wieder hergestellt und die bestehende Fehlsicht in der Ferne korrigiert. Diese Operation wird bei uns auf und nicht im Auge durchgeführt. Eine multifokale Linsenoperation ins Auge hinein ist damit nicht erforderlich!

  • Die NoTouch, auch TransPRK genannte Methode, ist ein Verfahren, bei dem kein Schnitt erforderlich ist, weder mit dem Laser, noch mit einem Keratom. Die Behandlung erfolgt auf der Oberfläche, dadurch sind Schnitt-/Flap-Komplikationen ausgeschlossen. Dies ist eine schonende Laserbehandlung, bei der mehr Hornhautreserve bleibt als bei anderen Methoden. NoTouch eignet sich besonders für Patienten, die Angst vor der Lasik Methode oder eine für Lasik zu dünne Hornhaut haben. Hierfür wurde die SmartPulse Technologie, eine Weltneuheit entwickelt. Sie glättet auch die Zwischenräume der kreisrunden Laserimpulse.

  • Bei der LASIK Methode werden der Einsatz von Laserstrahl und Mikrokeratom, einem computergesteuerten Hobel, kombiniert. Wird sie von einem erfahrenen Augenchirurgen durchgeführt, ist die LASIK das wohl schnellste und auch sicherste Verfahren. Der Eingriff dauert nur wenige Sekunden, er ist schmerzfrei durch lokale Betäubung des Auges, und bereits nach 30 Minuten kann der Patient wieder nach Hause. Schon nach einigen Stunden hat der Patient wieder ein gutes Sehvermögen und kann in den meisten Fällen am nächsten Tag wieder sein Alltagsleben aufnehmen. LASIK ist die heute am häufigsten angewendete Methode der refraktiven Chirurgie. Sie erlaubt auch die gleichzeitige Korrektur einer Hornhautverkrümmung. Voraussetzung für diese Behandlung ist eine ausreichend dicke Hornhaut.

  • Die EPI-LASIK ist eine Weiterentwicklung der LASEK. Im Gegensatz zur LASEK wird bei der EPI-LASIK jedoch das Epithel nicht mit Alkohol abgelöst, sondern mit einem speziellen Keratom getrennt und zur Seite geklappt. Nach der Behandlung mit dem Excimer-Laser wird es dann wieder zurück geklappt und für drei Tage mit einer weichen Kontaktlinse geschützt.

  • Die Thin-Flap-LASIK ist eine Weiterentwicklung und Kombination bewährter Methoden. Mittels des hochpräzisen Carriazo-Pendulars gelingt es, einen dünneren Hornhautdeckel zu präparieren als mit herkömmlichen Lasern, auf diese Weise das Epithel zu bewahren und mehr vom biomechanischen Aufbau der Hornhaut zu erhalten. Damit eignet sich die Thin-Flap-Lasik für Patienten, deren Hornhaut für traditionelle LASIK zu dünn ist.

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