" NoTouch "

Die neue Oberflächenbehandlung der Hornhaut kein Schnitt weder mit Keratom noch mit Femto erforderlich

Mit dem SCHWIND AMARIS Laser lassen sich jetzt berührungsfreie Oberflächenbehandlungen durchführen. Bei der sogenannten TransPRK (Transepithiale Photorefraktive Keratektomie) handelt es sich um eine innovative Weiterentwicklung der gängigen Oberflächenbehandlungen LASEK, Epi-LASIK und PRK. Dabei wird das Epithel, also die regenerierbare Oberfläche des Auges, mit dem Laser abgetragen. Die TransPRK ist die einzige Oberflächenbehandlung, bei der das Auge nicht mit einem Instrument berührt werden muss. Zudem lässt sich das Epithel präziser und einfacher als beim manuellen Abtrag entfernen. Weil die Wundfläche kleiner ist als beispielsweise bei der manuellen PRK, ist der Heilungsprozess kürzer. Auch werden die Entfernung des Epithels und die eigentliche refraktive Laserbehandlung in einem Schritt durchgeführt. Dies verkürzt die gesamte Behandlungszeit deutlich und minimiert das Risiko einer Hornhaut-Dehydration.

Unterschiedliche Gewebabträge für Epithel und Stroma 

Der SCHWIND AMARIS eignet sich in idealer Weise für die TransPRK Behandlung. Das ORK-CAM Softwaremodul basiert auf aspärischen Ablationsprofilen, kalkuliert das Abtragsvolumen des Epithels automatisch in das refraktive Ablationsprofil ein und berücksichtigt dabei, dass das Epithel in der Peripherie dicker als im Zentrum ist. Um unerwünschte refraktive Effekte beim Epithelabtrag zu verhindern, bezieht die ORK-CAM unterschiedliche Gewebeabträge für Epithel  und Stroma in die Berechnung ein. Auch werden während der Behandlung keine Aberrationen höherer Ordnung erzeugt, die die Sehschärfe und Kontrastsehen verschlechtern können. 

Auch die Kombination mit einer PresbyMax® Behandlung ist möglich. 

Behandlung mit cornealen Wellenfrontdaten

Die TransPRK eignet sich beispielsweise auch für die Behandlungen oder Nachbehandlungen, die auf cornealen Wellenfrontdaten von SCHWIND basieren. Dort hat das Epithel in den Topographien üblicherweise einen glättenden Effekt und überdeckt Unebenheiten, also Abbildungsfehler des stromalen Gewebes. Bei dem Abtrag des kalkulierten Volumens durch das Epithel hindurch kommt es somit zu keinen Überraschungen. Epithel und Stroma werden im Vergleich zu anderen gängigen Verfahren nicht separiert. Etwa 95% der Weltbevölkerung haben eine Epitheldicke, die dem in der ORK-CAM kalkulierten Abtragsvolumen entspricht. Zusammen mit dem refraktiven Abtragsprofil, der Feineinstellung der Optischen Zone und der Übergangszone sorgt dies dafür, dass das gesamte Epithel sicher entfernt wird und keine Irregularitäten der Hornhautvorderfläche auftreten.